Ich bin wieder da ..

19Nov2018

Hallo ihr Lieben,

immer wieder unterhalte ich mich mit Menschen über mein Jahr Südafrika und ganz oft kommt die Frage "Was ist eigentlich mit deinem Blog? Schreibst du mal wieder? Ich habe ihn immer gern gelesen." Und irgendwie fühle ich mich nun ein bisschen verpflichtet, einen richtig letzten Eintrag zu schreiben. Gleichzeitig ist das vielleicht auch eine gute Art für mich, nochmal all das niederzuschreiben, was in meinem vollen, chaotischen Hirn so abgeht. 

Fast 3 Monate ist es her. Seit knapp 3 Monaten bin ich wieder in Deutschland angekommen - 3 sehr chaotische und irgendwie anstrengende, aber auch schöne Monate! Die ersten Wochen waren Kräfte raubend, Nerven zerrend. Das Ankommen am Flughafen war so überfordernd, dass ich in Tränen ausgebrochen bin, die ersten Wochen waren von Umzug und Ankommen in einer neuen Stadt geprägt. Und dann immer die gleiche Frage "Und? Wie wars?" und dann bist du als Rückkehrer*in noch voller Enthusiasmus, würdest am liebsten alles erzählen, doch merkst nach 3 Sätzen, dass dein Gegenüber schon eigentlich kein Interesse mehr hat. Irgendwie ja auch total verständlich, wie soll ein Mensch sich auch in deine Gefühle und deine Erinnerungen reinversetzen? Mir fiel es trotzdem sehr schwer mit diesem Unverständnis oder dieser Desinteresse umzugehen. Ich hatte immer das Gefühl meine Erzählungen wären fehl am Platz, dabei war es doch DAS Thema, das in meinem Kopf primär rumschwirrte. Gut, dass es mir nicht als Einzige so ging, also schnappte ich mir doch häufiger das Telefon, rief Mitfreiwillige, Mitfühlende, Freunde an. Und das tat so so gut. Unser Jahrgang ist einfach wundervoll und gerade nach dem Seminar, welches wir die letzten Tage hatten, fällt einem nochmal auf, was für eine wahnsinns Verbindung wir alle haben. Grenzenloses Vertrauen. Obwohl wir uns erst knapp 18 Monate kennen, können wir voreinander weinen, unsere Gefühle zulassen, alles erzählen und das ist so wertvoll. Anfangs fand ich es noch schrecklich nicht mit meinen Freunden vor Ort darüber zu reden, mittlerweile verstehe ich es sehr. Es tut meinen Mitmenschen weh zu hören "Ich will unbedingt zurück" - was ja auch klar ist. Nach "1 Jahr auf Kira warten" will man natürlich nicht hören, dass die eigentlich gar nicht hier sein möchte. Würde ich andersrum vermutlich auch nicht wollen. Aber mittlerweile habe ich mich auch damit abgefunden, nicht mehr in Südafrika zu sein. Mittlerweile fange ich nicht mehr bei jedem Bild an zu heulen, kann wieder meine Südafrika-Playlist hören und auch nach einem Skype mit meinen Freunden aus Port Elizabeth komm ich wieder klar. Nach 3 Monaten komme ich damit klar - noch nicht zu 100 % aber es wird besser. Das zeigt mir wieder sehr, wie man sich doch einfach Zeit nehmen muss. Und ich weiß auch, dass das noch nicht abgeschlossen ist. Ich weiß, dass ich mit Sicherheit noch Zeit brauche, aber ich weiß nach 3 Monaten ein bisschen besser mit meinen Gefühlen und Mitmenschen umzugehen. Dass manche Sätze einfach unangebracht und verletztend sind und dass ich mit meiner Emotionsüberflutung am meisten bei Mitfreiwilligen verstanden werde - und das ist goldwert.

Also ihr Lieben, so viel zu meinen Gefühlen, meiner Lage zum Rückkehren. Ich denke, dass dies nun mein letzter Blogeintrag sein wird. Vielleicht werde ich meinen Blog mal umbenennen und zu anderen Reisen schreiben - für Südafrika war's das!

DANKE für's Lesen! <3

Kira

 

Ich bin überfordert.

22Aug2018

In 6 Tagen werde ich meine Bilder in meinem Zimmer abhängen, meine Rucksäcke nehmen, noch ein letztes Mal durch unser Haus gehen und ins Auto einsteigen, ein letztes Mal durch Walmer, unser Wohnviertel fahren, noch ein letztes Mal 15 Minuten an der Kreuzung stehen, bis uns endlich jemand Vorfahrt gewährt. In 6 Tagen werde ich in Port Elizabeth am Flughafen stehen, in den Flieger steigen und all das, was ich mir in einem Jahr aufgebaut habe, zurücklassen. Auf unbestimmte Zeit – wer weiß? Vielleicht für immer. Ich bin überfordert. Ich bin überfordert, weil ich einfach nicht weiß, was ich fühlen soll. Meine Gefühle spielen verrückt, ein Riesenchaos in mir. Auf der einen Seite bekomme ich Nachrichten von Freunden, die schreiben, dass sie es nicht erwarten können mich zu sehen, dass sie stolz auf mich sind und dass ich es ja jetzt geschafft hätte. Natürlich freut einen das. Natürlich ist man stolz auf sich, aber andererseits ist es halt auch alles so normal geworden. Es ist normal geworden, dass man auf der Straße 10 mal angehupt wird – was auch immer die Intention dahinter ist. Es ist normal geworden, dass man aus dem Haus geht und einem jeden verdammten Tag starker Wind um die Nase fegt. Es ist alles so normal und so gewohnt. Und plötzlich muss man das Gewohnte wieder verlassen, um in ein eigentlich ebenfalls gewohntes Umfeld zu gehen. Aber ist es noch gewohnt? Werde ich in Deutschland wieder genauso ankommen? Deutschland wird sich nicht groß verändert haben, da bin ich mir sicher, aber ich habe mich verändert. Denke ich zumindestens. Ich bin überfordert, wenn ein Kind aus meiner Gruppe plötzlich vor mir steht und weint, weil ich gehen werde. Ich muss mich zusammenreißen, stark vor dem Schüler zu sein und nicht selber zu weinen. Abends kommt alles hoch. Abends liege ich auf einmal in meinem Bett, lese wieder eine dieser „Ich freue mich so auf dich“ Nachrichten und fange plötzlich an zu weinen. Weil ich Angst habe, diese Freude der Anderen nicht erwidern zu können. Weil ich in Gedanken noch hier hänge, weil ich in Gedanken bei meinem Schüler bin, dessen Anblick mir so wehgetan hat. Weil ich in Gedanken bei meinen Freunden bin, die in der Kletterhalle sind, gewohnt weiter klettern, nur ohne frisch gebackenes Bananenbrot von mir. Ich habe Angst, dass ich am Flughafen stehen werde, meine Familie vor mir steht und ich einfach nur überfordert sein werde. Natürlich freue ich mich, all die Vertrauten wieder in den Arm schließen zu können und endlich wieder über alles zu quatschen und trotzdem bin ich so überfordert, weil jetzt doch alles so schnell geht. Weil in Deutschland dann auch alles so schnell gehen wird, dann komme ich an und ziehe 2 Tage später direkt nach Aachen. Wieder alles neu. Ich muss mir dann wieder alles aufbauen. Ich habe Angst. Ich habe Angst, dass irgendwann diese Situation kommt, wo ich in meinem neuen Zimmer auf meinem Bett sitze, von meinen Umzugkartons angestarrt werde und ich es dann realisiere, dass eins der spannendsten Jahre vorbei ist. Vorbei. Dass ich dann ein Jahr in Südafrika gelebt habe, dass ich nun Freunde am anderen Ende der Welt habe, die ich jederzeit besuchen kann. Und eigentlich ist Vermissen doch was Schönes – das war immer der Satz, den ich Marius gesagt habe, als wir Abschiedsschmerz hatten. Dass es doch was Schönes ist, dass man jemanden hat, der einen vermisst und den man vermissen darf. Eigentlich ist es ja was unglaublich Schönes, dass mir der Abschied so schwer fällt, das heißt ja das es gut war und oh ja, das war es. Es war eins der intensivsten, emotionalsten, aufregendsten Jahre, welches ich je hatte. Ich habe so viel gelernt, so viel gesehen, so viel gefühlt. Ich bin so überfordert, all diese Gefühle, Erfahrungen, Erlebnisse einzupacken und zu sortieren. Vielleicht lasse ich das Chaos in meinem Kopf auch erstmal bestehen und hoffe, dass es sich in Deutschland von alleine sortiert. Mal sehen, aber bis dahin, genieße ich hier das Meer, die Sonne, bin in Gedanken mal in Deutschland bei meinem Umzug, mal bei den Schülern hier in Walmer und muss es einfach akzeptieren. Veränderungen sind wichtig und gut im Leben, deshalb sollte ich lieber positiv auf Deutschland schauen, auch wenn es bei all den Verabschiedungen manchmal schwer fällt. Bis bald Südafrika, you’ve been so good to me. <3

 

Meine Fit4Life! Kids         Du wunderschönes PE! Yoga mit Ayabonga       Alicedale <3

Freundschaft

01Aug2018

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe es geht euch allen mindenstens genauso gut wie mir. Und das bedeutet seeehr gut, also hoffe ich, dass es euch auch seeeehr gut geht!
Seit ein paar Wochen mache ich mir viele Gedanken oder denke viel über ein Thema nach: Freundschaft. Was ist Freundschaft? Wann beginnt eine richtige Freundschaft? Und vorallem, wann hört eine Freundschaft auf? Kann eine Freundschaft enden? Bevor ich nach Südafrika gegangen bin, wurde mir oft gesagt, dass ein solches Jahr zeigt, wer die wahren Freunde sind und wer nicht. Wer noch an deiner Seite steht, auch wenn du in deren Leben nicht präsent bist. Wer sich noch für dich interessiert, auch wenn du dich mal 3 Wochen nicht meldest. Wer dich noch so hinnimmt, auch wenn du dich vielleicht verändert hast, wenn du vielleicht andere Gewohnheiten hast, wenn du vielleicht andere Wörter sagst oder dich verändert hast. Ich war immer recht locker, was das anging, weil ich mir immer dachte, dass ich mich eh viel bei meinen Freunden melden werde und dass sich doch eh nichts ändern wird. Früher oder später habe ich gemerkt, dass das doch nicht so der Fall ist – dass ich doch ganz schön oft vergessen habe, zu schreiben. Dass ich, die sich doch alle wichtigen Dinge in den Kalender oder ins Tagebuch schreibt, plötzlich Geburtstage vergesse. Es gibt oder gab Leute, die mir genau das übel genommen haben. Die mir vorgeworfen haben, ich hätte mich zu wenig gemeldet und sie seien kein Teil mehr in meinem Leben. Bullshit. Dann gibt es diejenigen, die sagen, dass doch alles cool sei und ich mir kein Stress machen soll, ich meine Zeit genießen soll und mir keine Sorgen machen soll, dass sie wissen, dass sie ein Teil meines Lebens sind, auch wenn ich mich nicht jede Woche melde. Ihnen nicht alles sofort erzähle, sondern liebe einmal im Monat 2 Stunden telefoniere und sie so vollplappere, dass sie mich danach eh erstmal 2 Wochen nicht hören wollen. Genau, dass sind die Freunde, die bleiben. Die einen verstehen, die ganz genau wissen, dass egal, was ist die Freundschaft bestehen bleibt, egal wie oft man sich hört. Und das ist für mich das Schönste, weil es doch so unglaublich viel mit Vertrauen zu tun hat. Warum sollte ich direkt an einer Freundschaft zweifeln, nur weil man sich nicht mehr jeden Tag sieht oder hört. Nur weil man auf einmal nicht präsent ist, sind auch alle Erinnerungen und Erlebnisse plötzlich egal? Dann sind all die Erfahrungen, die man zusammen gemacht hat, all die Geheimnisse, die man geteilt hat auf einmal nichts mehr wert? Es tut weh, dass es Leute gibt, die tatsächlich so ticken. Die man mal richtig gern gemocht hat, auf einmal nicht mehr da sind, wo sie mal waren. Ich will es keinem vorwerfen, wie gesagt, ich bin selber schlecht darin geworden, mich zu melden. Aber das hat seine Gründe und zwar zum Einen, dass ich abends oft zu müde bin, um noch lange Texte zu schreiben und zum Anderen, weil es mich auch gar nicht so interessiert, was in Deutschland so passiert. Was juckt mich der Dorftratsch, wenn ich doch eh nicht da bin? Wenn ich hier in Südafrika bin, meine Zeit mit meinen Freunden hier genieße und es doch auch eh nicht ändern kann. Über die sozialen Netzwerke bekomme ich ja auch immer ein bisschen mit und das reicht mir irgendwie. Die Freundschaften, die noch da sind, die bedeuten wirklich was. Die Menschen, die einen nach 10 Monaten besuchen und mit denen man noch genauso über Alles reden kann, was man halt so zu bereden hat. Mit denen man in Erinnerungen schwelgt und am Meer sitzt und sich darüber lustig macht, wie dumm man doch mit 16 war. Die Menschen, die irgendwo am anderen Ende der Welt sitzen und dir ellenlange Texte darüber schreiben, dass sie gerade an eine gemeinsame Reise gedacht haben und sich schon jetzt darauf freuen, so eine Reise wieder zu machen. Aber davor müssen wir auf unseren eigenen Reisen sein, uns weiterentwickeln und dann all die Erfahrungen irgendwann miteinander teilen. Wann beginnt eine richtige Freundschaft? Eine Frage, die ich mir stelle, wenn ich an die Menschen denke, die ich hier kennenlerne. Denn ich lerne viele Leute kennen, aber benenne nur wenige als richtige „Freunde“. Warum? Weil ich genau die Frage klären will, wann eigentlich eine richtige Freundschaft anfängt. Und die fängt sicher nicht mit einem einfachen Drink in nem Club an. Da steckt so viel mehr dahinter – sobald man 100 % man selbst ist, finde ich. Sobald man sich öffnet und auch einfach mal ehrlich sagen kann, was man denkt. Davon habe ich hier wenige, weil es a) viele Leute sind, die man flüchtig kennt und mit denen man dann halt mal feiern oder essen geht aber mehr auch irgendwie nicht und b) weil ich Angst habe zu enge Freundschaften zu schließen und dann in 4 Wochen gehen zu müssen, mit dem Wissen, diesen Freund vielleicht nie wieder zu sehen. Das ist meine größte Angst und da komme ich schon zur nächsten Frage. Wann hört eine Freundschaft auf? Ein Freund von mir hier, Juan, und ich haben letztens ziemlich lange auf dem Heimweg vom Klettern darüber geredet. Do you really think once you leave our friendship will fade, Kira? Das hat er mich gefragt. Ich habe Gänsehaut überall bekommen, weil ich einfach keine Antwort auf diese Frage habe. Ich weiß nicht, ob die Freundschaft so lange bestehen kann – natürlich würde ich es mir wünschen. Wir haben hier so viele Erinnerungen gemacht und so viele Gespräche gehabt, aber mit dem Wissen, dass man sich vielleicht nie wieder sieht, ist es doch schwer, das Alles aufrecht zu erhalten. Hoffnungslos. Ich weiß, dass klingt als wäre ich ein total negativer, hoffnungsloser Mensch. Die, die mich kennen, wissen, dass ich es nicht bin. Ich habe gesagt, dass ich ihm weiterhin verrückte Sprachnachrichten senden werde, er mir weiter Fotos von PE schicken kann, aber ich bin irgendwie nicht mehr in seinem Leben präsent und er irgendwie nicht mehr in meinem. Das ist komplett anders, wenn man weiß, dass man wieder kommt. Dann würde ich null daran zweifeln, aber mit diesem Wissen ist es um einiges schwieriger. Ich habe in diesem Jahr so viel über mich und über Freundschaften gelernt und ich bin so gespannt, wie es sein wird, wenn ich wieder in Deutschland bin. Werden mir meine südafrikanischen Freunde noch Nachrichten schicken? Werde ich manchmal in deren Gedanken sein? Werde ich mit meinen alten Freunden in Deutschland klar kommen bzw. werden sie mit mir klarkommen? Mit einer vielleicht veränderten Kira? In 4 Wochen werden sich ein paar der Fragen klären und darauf bin ich sehr gespannt, aber bis dahin genieße ich die Zeit hier, verbringe viel Zeit mit den Menschen, die mir mein Auslandsjahr so liebenswert gemacht haben und gleichzeitig freue ich mich auf die Menschen, die immer da waren und immer bleiben. <3

Als Leni mich im Juli besuchen gekommen ist                   Crew loooove

Habe ich mich verändert, seit ich weg bin?

16Juli2018

Exactement 10,5 Monate bin ich jetzt in Südafrika, weit weg von meinem gewohntem Umfeld. Meiner Familie, meinen Freunden. Aber bin ich wirklich so „aus meinem gewohnten Umfeld“ gerissen worden, wie man es sich vorstellt? Es fühlt sich nicht so an. Warum? Weil ich kein gewohntes Umfeld hatte, weil ich schon davor nicht permanent an einem Standort gewesen bin. München habe ich schon im Juni nach 3 wundervollen Jahren verlassen und die letzten Wochen vor dem Abflug habe ich zwar auf dem Papier in Garmisch gewohnt. Aber war mal hier mal da. War in Estland, in Holland, in Aachen, paar Nächte in München. Meine Freunde sind nicht alle in meinem Heimatort, sie sind in der Welt verteilt. Das macht es um einiges leichter für mich und vorallem macht es das um einiges schöner. Geschichten von Freunden zu hören, die gerade in Nepal sind und die Sprache der Einheimischen schon richtig gut kann. Freunde, die sich bald auf den Weg nach Asien machen, um 7 Wochen diesen Kontinent zu bereisen. Freunde, die in eine andere Stadt ziehen, um zu studieren. Freunde, die einen Halbmarathon in Kroatien laufen. Ist das nicht wunderschön? Ich persönlich habe schon immer die Erfahrung gemacht, dass man beim Reisen am meisten lernt. Nicht nur irgendwelche Skills, sondern vorallem lernt man viel über sich. Habe ich mich verändert, seit ich weg bin? Das ist der Betreff meines Blogposts, ich weiß. Aber das ist die Frage, die ich mir seit ein paar Wochen stelle und versuche zu klären. Eine Antwort zu finden ist schwierig. Natürlich war es eine der größten Umstellungen in einem anderen Land mit 6 Leuten, die man davor nur einmal gesehen hat, zusammen zu wohnen. In einem Land, wo sehr viel anders als in Deutschland läuft (und das ist auch gut so!) In einem Land, in dem ich so viel ich bin. Indem mir klar wird, dass ich einfach nicht bereit bin, an einem Standort für immer zu sein. Nach 3 Jahren München habe ich mich auch gefreut, diese Stadt wieder zu verlassen, auch wenn es unglaublich weh getan hat, Adieu sagen zu müssen. Nach 12 Monaten Port Elizabeth werde ich mich wieder auf was Neues freuen, auch wenn ich den Abschied so sehr fürchte. Nach 2 Jahren Schule in Aachen werde ich mich bestimmt auch auf was Neues freuen. Aber wann kommt der Punkt, wo ich sagen werde „Nein. Hier möchte ich bleiben!“ Ist es normal, so einen Freiheitsdrang zu haben? Nennt man das Freiheitsdrang? Ich weiß es nicht. Kommen wir zurück zu meinem Betreff. Habe ich mich verändert, seit ich weg bin? Ich glaube schon. Ich habe zum einen viele Erfahrungen gemacht, die mich prägen werden. So zum Beispiel habe ich den Glauben der Leute im Township kennengelernt, habe ihre Kirche besucht und bin noch jetzt beeindruckt von ihrer Art, ihren Glauben auszuleben. Auch habe ich gelernt, viele Dinge zu schätzen. Dass ich in Deutschland so sicher bin, wusste ich nie zu schätzen – das habe ich erst gelernt, als ich hier merkte, nicht immer sicher zu sein. Ich bin um einiges offener geworden, weil ich verstanden habe, dass nicht mehr als ein Nein oder eine Reaktion, die ich mir vielleicht nicht gewünscht hätte, kommen kann. Dass man nie was verliert, sondern ja eigentlich nur lernt. In jeder Situation. Ich habe ein Buch gelesen, welches mir meine liebe Mama im März mitgebracht hat. „The Big Five for Life“ von John Strelecky. Vielleicht kennt’s ja jemand. Eine wundervolle Metapher am Anfang des Buches besagt: „Lebe dein Leben so als würde es am Ende in einem Museum ausgestellt werden. Jeder Tag deines Lebens hat eine Wand oder einen Raum. Entscheide selbst, wie dein Museum aussehen soll.“ Und wer will wohl ein langweiliges, trauriges oder gar kahles Museum? Keiner. Deshalb will ich dieses Museum füllen, so bunt und laut und schön wie möglich. Mit vielen verschiedenen Menschen, Kulturen und Liedern. Und auch wenn ich so gerne unterwegs und weg bin, so werden manche Menschen trotzdem in jedem Raum meines Museums vertreten sein. Nämlich meine Familie und meine Freunde, über die ich in diesem Jahr auch viel gelernt habe. Egal wo ich bin, es spielt keine Rolle, einige Menschen sind immer bei mir. Und das ist ein so so wunderschönes Gefühl, bei dem mir warm um’s Herz wird. Weil es so schön ist, Menschen im Leben zu haben, die das Beste aus Einem rausholen. Immer. Wie ihr seht, eine klare Antwort auf meine Frage gibt es nicht, aber das liegt daran, dass ich in meinen Augen jeden Tag wachse und mich durch Erfahrungen/ Erlebnisse immer ein Stück verändere. Nicht nur ich, sondern jeder. Durch Veränderungen wächst man. Und das ist auch gut so! Und auch wenn die unzähligen Abschiede in meinem Leben immer ein bisschen traurig waren, so waren die Neuanfänge immer wieder spannend. Auch wenn ich wirklich gemischte Gefühle habe, wenn ich an den Abschied in 6 Wochen denke, so habe ich auch das Gefühl von Vorfreude in mir, wenn ich an meine neue Zeit in Aachen denke. Ich häng hier mal ein Gedicht von Hermann Hesse an, welches mir eine ehemalige Lehrerin letzte Woche zum Thema Abschiede und Neuanfänge gesendet hat. Es trifft’s ganz gut. Bis dahin, macht’s gut und schön und wunderbar! <3

STUFEN
Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

(Hermann Hesse) 

 

                                                                            

Breathe deep

21Juni2018

Hallo ihr Lieben,

kaum zu glauben, aber wahr – ich habe mich seit 2 Monaten nicht mehr auf meinem Blog gemeldet. Dabei ist hier doch so viel passiert und es hat sich einiges geändert, deshalb heute kein Post über irgendein besonderes Thema, sondern einfach um die letzten Monate, was passiert ist, welche Erfahrungen ich gemacht habe und wo ich so unterwegs war!

Also, wo fangen wir an?
Als Erstes vielleicht zu einer Änderung auf der Arbeit, die mir seeeeehr am Herzen liegt. Die, die mich kennen, wissen, dass ich schon immer gerne Yoga gemacht habe (auch wenn oft sehr unregelmäßig) und es total gefeiert habe. Also kam mir irgendwann die Idee: ‚Warum nicht auch Yoga mit den Kids?!‘ und da ich ja eh Fit4Life Gruppenleiterin bin, konnte ich es recht einfach etablieren. So fing ich an mit den Fit4Life Schülern nach der Stunde immer 20 Minuten Yoga zu machen. Den Kindern hat es total Spaß gemacht und ich hatte schon das Gefühl, dass sie dieses Bewusstsein für ihren Atem und die Intensität der Bewegungen wahrgenommen haben. Mit den Worten „And now give me your most beautiful smile. Have a great day” habe ich die Sequenz meistens beendet und das Lächeln der Kinder war einfach unbezahlbar. Nachdem meine Fit4Life-Kinder dieses Angebot so gut annahmen, wollte ich es weiter in die Gemeinschaft einbringen und so traf ich mich mit der Direktorin und fragte sie, ob es möglich sei, an der Grundschule Yoga zu „unterrichten“. Es war möglich und so gab es jeden Dienstag und Donnerstag Morgen eine 30-minütige Yoga Sequenz im Sonnenaufgang. Es ist einfach ein tolles Gefühl morgens noch ein bisschen verschlafen an die Schule zu radeln und von Kindern in Empfang genommen zu werden, die Bock haben morgens (vor der Schule!) Yoga zu machen. Matten habe ich übrigens gespendet bekommen und zwar einmal von Alan, einem Yogalehrer in Port Elizabeth, der unseren Kindern auch schon zwei professionelle Stunden gegeben hat und zum Anderen war Marius so lieb und hat mir Matten bestellt und zugeschickt. Ich bin einfach wahnsinnig stolz ein kleines, eigenes Projekt bei Masifunde zu haben, gerade, weil ich auch Yoga so toll finde und die Botschaft dahinter ganz wundervoll ist. Morgen ist der letzte Schultag und dann sind 3 Wochen Ferien. Da ich in den Ferien keine Gruppenstunden habe, werde ich ein Yoga-Ferien-Programm machen, wo ich 3 mal die Woche morgens in unserem Bildungszentrum eine Stunde geben werde. Ich bin schon super gespannt, wie viele kommen und freue mich total drauf!

„When you own your breathe no one can steal your peace“

        Breathe deep!    

Yoga am Strand :)

Zum Thema Yoga und “Leben” hatte ich auch letztens mit meiner besten Freundin Selina ein sehr interessantes Gespräch. Selli ist gerade auf ihrer Weltreise und hat mich letztens die Frage gestellt, was für mich Leben ist. Ich hab eeeecht lange darüber nachgedacht und mir ist aufgefallen, dass ich so eine richtige Definition nicht finden konnte. Leben ist Entscheidungen aus dem Herz raus treffen und das machen, was man in dem Moment für richtig hält, dann kann man es auch im nächsten Moment nicht bereuen, weil es einfach richtig ist/war. Das knüpft auch ganz gut an mein nächstes Thema an, nämlich mein Leben hier. Mir wird immer öfter bewusst, dass meine Zeit sich hier langsam aber sicher dem Ende zuneigt und irgendwie fällt es mir schwer, zu beschreiben, wie ich darüber denken soll. Zum Einen freue ich mich natürlich auf Deutschland, freue mich auf die neue Stadt, neue Leute und einfach auf was „Neues“, aber zum Anderen schießen mir Tränen in die Augen, wenn mich meine Fit4Life Kids nach 2 Wochen Urlaub empfangen, als wäre ich für immer weg gewesen. Ich realisiere, dass ich nur noch 5 Gruppenstunden mit meinen Schülern habe, dass ich allgemein nur noch 10 Wochen in PE habe und dass meine Freunde anfangen zu sagen „You’re leaving soon“. Ich glaube das Schlimmste für mich ist, dass ich weiß, dass es nie wieder so sein wird, wie es gerade war. Dass auch wenn ich vielleicht in 2 Jahren nochmal nach Port Elizabeth komme, alles anders sein wird. Dass meine Schüler dann teilweise schon mit der Schule fertig sind, dass manche Kollegen vielleicht nicht mehr bei Masifunde arbeiten, dass das Bildungszentrum dann vielleicht noch größer ist und es bei Masifunde andere Gruppen gibt. Aber es ist ja auch gut so. Das Leben braucht ja Veränderungen, sonst wäre es ja langweilig, aber manchmal will man es doch nicht richtig wahrhaben. Eine große Veränderung steht für mich auch in Deutschland an. Ich hab mich entschieden nach Aachen zu ziehen, um mein Abitur nachzuholen, da mich doch der Reiz packt, zu studieren. Also gehts am 28. August in den Flieger nach Deutschland und dann am 1. September direkt ins Auto nach Aachen, um umzuziehen. Verrückt, ich weiß! Aber ich glaube, dass es ganz gut ist, dass ich dann direkt beschäftigt bin, um nicht ins Fernweh zu verfallen, weil eins ist klar! Ich werde Südafrika, die Leute in diesem Land, Masifunde, meine Mitbewohner, meine Freunde, das Meer und die Kids im Township definitiv vermissen!

   

Nature's Valley im Juni       Sonnenaufgang mit Lenalein                Da bin ich mal ganz spontan von ner Brücke gesprungen!

  

 

 

 

Do you need a lift?

25April2018

 

Ihr Lieben,

Endlich traue ich mich an ein Thema, welches mich schon seit Anfang an hier in Südafrika sehr beschäftigt. Allerdings fand und finde ich es sehr schwer aufs Papier zu bringen, da es ein (für mich) sehr komplexes Thema ist. Seit Anfang an spürt man die Folgen der Apartheid noch fast jeden Tag, schwarz und weiß ist DAS Thema hier in Südafrika. Ich versuche es jetzt ein bisschen aus meiner Sicht zu erzählen. Bitte lest diesen Satz nochmal. Das Wichtigste aus diesem Satz ist das „aus meiner Sicht“. Mit den folgenden Erzählungen spiegel ich nur MEINE Gedanken wieder, nur das, was täglich in meinem Kopf rumschwirrt und jetzt endlich mal niedergeschrieben werden muss. Bevor ich einen Artikel nur über Fakten schreibe, dachte ich mir, ich erzähle von verschiedenen Situationen in meinem Leben hier in Südafrika. Situationen, in denen ich mich noch oft schwer tue oder Situationen, in denen ich die Regenbogennation schwer hinterfrage.

 

Montag 14:30 Uhr
Nach einem Vormittag im Masifunde-Büro steht für mich meine Gruppenstunde im Township an. Ich packe also meinen Rucksack, schnappe mir mein Fahrrad und mache mich auf den Weg ins Township, welches vom Büro mit dem Fahrrad 5 Minuten entfernt ist. Ich kämpfe mich den kleinen Berg hoch, hinter mir hat sich eine Schlange von Autos gebildet. Ich quäle mich gegen den Wind, versuche schneller zu fahren. Autos kommen mir entgegen. Ein weißes Kind, welches noch ihre Schuluniform anhat, sieht mich bemitleidend an. „Ja, du brauchst gar nicht so blöd gucken, du wirst ja immer von Taxi Papa abgeholt“ geht mir durch den Kopf, weil ich genervt von dem starken Wind bin, der mir entgegen kommt. Nachdem ich den Berg endlich geschafft habe und links Richtung Township abbiege, sehe ich die entsetzten Blicke der weißen Mamis und Papis im Auto an der Kreuzung, die unser Suburb und das Township trennt. Ich lächle sie an und fahre ins Township, wo mir einige der Masifundekids strahlend entgegen kommen und zuwinken. Ich fühle mich irgendwie direkt wieder wohl und versuche mich nicht darüber aufzuregen, dass die weiße Bevölkerung einen doof ansieht, wenn man sich ins „gefährliche“ Township traut. Ich würde behaupten 80 % der weißen Bevölkerung Südafrikas ist noch nie in einem Township gewesen, klar wieso denn auch, ich würde in Deutschland auch nicht unbedingt in Viertel gehen, in denen es heißt, dass es nicht all zu sicher wäre, aber ich urteile auch nicht darüber.

 

Dienstag 17:00 Uhr
Ich renne fröhlich nach einer guten Stunde im Gym, in dem natürlich 95% der Menschen weiß sind, die Treppen hinunter und mache mich auf den Weg nachhause. Vom Gym nachhause sind es knapp 10 Minuten durch Walmer, dem Suburb, in dem ich wohne. Ich persönlich fühle mich hier tagsüber nie unsicher, weswegen ich um diese Uhrzeit natürlich die paar Meter noch nachhause laufe. Warum sollte ich mich auch ein Uber holen? Für die 25 Rand kann ich mir am nächsten Tag was zu essen kaufen. Ich laufe die Straße runter, als plötzlich ein Auto neben mir hält. Ein weißer, junger Mann sitzt drinnen und kurbelt das Fenster hinunter. „Hey Girl, what are you doing?“ Verwundert sage ich ihm „I’m going home. Why?” Noch verwunderter fragt er mich, ob ich verrückt sei und ob er mich nicht lieber nachhause fahren soll. „What the fuck“ denke ich mir und lehne dankend ab. Warum sollte ich die 5 Meter jetzt irgendwo mitfahren, wenn ich mich nicht unsicher fühle. Aber das sind die ‚Weißen‘ hier. 700 Meter zum Supermarkt fährt man natürlich mit seinem dicken Auto, wozu auch?

 

Mittwoch, 17:35 Uhr
„Hey Kira, good to see you. How are you” begrüßt mich Dave, mein Yogalehrer. Seit ein paar Wochen gehe ich in ein sehr kleines Yogastudio direkt um die Ecke jeden Mittwoch für 90 Minuten zum Yoga. Als einziges Mädchen bin ich gemeinsam mit 5 etwas älteren, weißen Männern in der Stunde, was mir sehr viel Spaß macht. Sie sind wirklich alle super lieb und das Yoga tut mir mega gut. Als wir die Schlussentspannung machen und David anfängt uns vorzusummen „Lasst all den Frust raus, die Probleme los und entspannt euch“ versuche ich natürlich in erster Linie zu entspannen, ertappe mich aber dabei, wie ich schon wieder ein ungutes Gefühl bekomme. 500 Meter weiter richtung Strand befindet sich das Township. Dort wo die Leute meiner Meinung nach WIRKLICHE Probleme haben, dort wo die Leute teilweise zu 10. in einem Haus, das so groß ist, wie mein Zimmer, leben. Dort, wo die Menschen teilweise kein fließend Wasser oder keinen Strom haben. Dort sind die Probleme. Warum wacht die Regierung nicht endlich mal richtig auf und versucht einen Schritt dagegen zu unternehmen. Es gäbe so viele Möglichkeiten. Gleichzeitig bin ich froh, dass ich bei Masifunde arbeite. Eine NGO ist eine der vielen Möglichkeiten, diesen Menschen zu helfen!

 

Samstag, 15:20 Uhr
Mein Handy klingelt, ich blicke auf den Display und lese „Manelisi“. Mein südafrikanischer Freund und Arbeitskollege ruft an, ich grinse und hebe ab. „Hey, you wanna go for a run? I’ll be at your place in 20 minutes! See you then. Sharp” Gespräch beendet, 20 Minuten steht er in Sportklamotten vor meiner Haustür und wir laufen an diesem sonnigen Nachmittag durch unser weißes Suburb Walmer. Manelisi stöhnt auf, als ein Auto vorbei fährt und der Fahrer (weiß, obvious) ihn mal wieder böse anschaut. Sind multiracial Beziehungen immer noch so etwas komisches? Warum schauen Leute, die in einer sogenannten „Regenbogennation“ leben, einen immer noch komisch an, wenn man als Weiße was mit einem Schwarzen macht und umgekehrt. Sollte es nicht nach 20 Jahren eigentlich normal sein? Sowas nennt sich Regenbogennation. Wow...

 

Ich könnte noch viele Situationen aufschreiben, in denen ich die Regenbogennation hinterfrage. Natürlich gibt es IMMER Ausnahmen. Es gibt hier tolerante Menschen, es gibt hier Freundschaften zwischen Schwarz & weiß. Es gibt hier Orte, an denen es ausgeglichen ist, an denen schwarz und weiß sehr friedlich auf engem Raum sind. Aber leider gibt es zu viele Orte, wo nur Weiße sind und sich von Schwarzen bedienen lassen.
In meinen Situationen, die ich geschildert habe, klingt es vielleicht doll danach, dass nur die Weißen hier rassistisch sind oder whatever. Natürlich auch das nicht. Natürlich rufen mich im Township auch manchmal welche „Umlungu (xhosa für Weiße/NichtafrikanerIn) und natürlich habe ich auch schon Sätze wie „F*ck you Umlungu!“ gehört, nur leider haben sich bei mir die Situationen gehäuft, in denen ich es von weißen Südafrikanern mitbekommen habe.
Ein super schwieriges Thema, das ich versucht habe niederzuschreiben. Ich würde es mir so sehr wünschen, dass Südafrika eine wirkliche Regenbogennation wird. Mittlerweile glaube ich, dass das in manchen Gebieten besser klappen wird, in manchen schlechter. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie und ob sich Südafrika in den nächsten Jahren entwickelt!

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